Arbeitsfelder
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1. MoscheeführungenEin Angebot für Schulklassen, Kindergärten und Kirchengemeinden sowie für alle Personen und Gruppen, die eine Moschee besichtigen und erkunden möchten. Informationen und Materialien für die Vorbereitung eines Moscheebesuchs erhalten Sie im Islamischen Wissenschafts- und Bildungsinstitut unter: 040/325067-31. Auf der Webseite des IWB www.iwb-hamburg.de können sie unter „Download“ den Text über den „Lernort Moschee“ herunterladen. a) Voraussetzungen für Dialog: Wer eine Moschee erkunden und mit Muslimen über den Islam ins Gespräch kommen möchte, kann sich direkt in den Moscheen erkundigen, ob diese Möglichkeit besteht. Der Dialog mit Dialogbereiten Menschen ist ein koranisches Gebot (siehe Koran 16:125; 17:53; 29:46). Er setzt aber voraus, das Bestimmte Bedingungen erfüllt werden. b) Ziele der Moscheeführung: Natürlich gehört zu den ersten Zielen der Dialog zwischen Menschen. Denn Ängste, die aus Vorurteile wachsen, können nur dadurch behoben werden, wenn Menschen aufeinander zu gehen. Konflikte können verhindert werden, wenn Kompromissbereitschaft gezeigt wird. c) Offene Moscheen: Einige Moscheen, wie z.B. die Centrum-Moschee in St. Georg und die Imam Ali Moschee an der Außenalster, bieten seit über 10 Jahren regelmäßig Moscheeführungen an. In der Regel profitieren von diesem Angebot Schulklassen. Aber auch für andere Personen sowie Gruppen ist die Moschee täglich von Morgendämmerung bis spät in die Nacht geöffnet. Jährlich kommen in die Moschee zusätzlich zu den muslimischen Besuchern, mehrere tausend nichtmuslimische Besucher. Die Führungen dauern 1-2 Stunden und sind kostenlos. In einigen Moscheen besteht auch die Möglichkeit einzukaufen, Tee zu trinken oder etwas zu essen. d) Kopftuch und Schuhe In den meisten Moscheen wird von weiblichen Besucherinnen nicht verlangt, ein Kopftuch zu tragen. Aus Respektgründen wird dies jedoch gern gesehen. Informieren sie sich aber bitte vorher darüber. Der Gebetsraum wird ohne Schuhe betreten. Im Winter besteht die Möglichkeit um ca. 12.30 Uhr und im Sommer um ca. 13.30 Uhr dem Mittagsgebet zuzusehen. Ungünstig sind Besuche am Freitag zwischen 12.00-14.00 Uhr, da die meisten Moscheen während des Freitagsgebets überfüllt sind.
2. Korankurse in Moscheen
Einleitende Informationen: Anfang der 1970er Jahre gab es verschiedene Reaktionen auf die Erziehung von muslimischen Kindern in den sogenannten "Koranschulen". Das Fehlen von wissenschaftlichen Untersuchungen führte zu vielen Spekulationen und Vorurteilen, so dass bis heute ein negatives Bild über sie herrscht. Zu dem Thema liegen wenige nennenswerte Quellen vor, die sich auf wissenschaftliche Untersuchungen berufen. Die meisten Quellen (dies sind in der Regel Zeitungs- und Zeitschriftenberichte) geben lediglich den Stand der 70er Jahre wieder und sind nur für die Entwicklungsgeschichte von Relevanz, jedoch nicht für die aktuelle Situation. Obwohl sich in den letzten Jahrzehnten ein enormer Wandel in den islamischen Gesellschaften (nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland) vollzogen hat, halten die zahlreichen Artikel zum Koranunterricht mit dieser Entwicklung nicht mit. Vielmehr finden sich die gleichen Quellen in neuen Artikeln in reproduzierter Weise wieder, ohne die Stütze eigener und aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen. So kann man das Fehlen von Untersuchungen zu Wechselwirkungen von Koranschule und Gesellschaft beklagen. Eine Analyse des aktuellen Standes, die auch nicht-türkische Muslime einbezieht, ist nicht möglich, zumal sich die Moscheelandschaft in der Bundesrepublik nicht nur zahlenmäßig ständig verändert. Heute haben wir es mit einer pluralistischen Moscheelandschaft zu tun. Das Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland hatte 1995 die Zahl der Korankursbesucher bundesweit auf 78.000 schätzt, was damals einen Prozentsatz von 10% ausmachte. - Wie wird in Korankursen gelehrt? In fast allen Moscheen finden – je nach personellen, räumlichen und finanziellen Möglichkeiten – Korankurse statt. Des Weiteren gibt es große Moscheen, in denen Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene im Koran unterwiesen werden und es gibt Moscheen, in denen dies aus personellen und/oder finanziellen Gründen nicht möglich ist. Es gibt Moscheen, wo nur Jungen unterrichtet werden und es gibt Moscheen wo beide Geschlechter Unterricht erhalten. Dann gibt es Moscheen, wo nach Geschlechtern getrennt und Moscheen, wo koedukativ unterrichtet wird. Es gibt Moscheen, die Koranschulen im Sinne des Privatschulrechts unterhalten und Moscheen, bei denen lediglich "Kurse" angeboten werden (ohne Unterrichtsfächer, Klassen, Noten und Zeugnisse). Das IWB bietet in Ferienkursen deutschsprachigen Islamunterricht an, als Ergänzung zu den in Moscheen angebotenen Korankursen in Muttersprache. Schließlich sind fast alle muslimischen Kinder in Deutschland geboren und beherrschen deutsch besser als die Muttersprache ihrer Eltern oder Großeltern. - Was wird in Korankursen gelehrt? Die Korankurse in Moscheen finden in der Regel am Nachmittag oder an den Wochenenden statt. Der Besuch ist freiwillig und fast immer kostenlos. Ziele der Korankurse: Wichtige Ziele dieser Erziehung sind, das Selbstwertgefühl der Schülern zu stärken, indem sie das „Wort Gottes“ lesen können und somit einen eigenen Zugang zur Quelle des Islam haben. Vor allem ist die Überzeugung verbreitet, das jeder Muslim den Koran mindesten einmal im Leben durchgelesen haben soll. Ein weiteres Ziel ist, das die Schüler über ein Fundament verfügen, auf dem sie in Zukunft aufbauen könnten, wenn sie sich für ein tieferes Studium entschließen sollten. Allerdings sind dafür die Möglichkeiten in Deutschland beschränkt. Im IWB wird mit den Schülern während des Ferienkurse „themenorientiert“ gearbeitet. D.h. jene Texte, die die Kinder können oder interessieren, werden mit ihnen ins Deutsche übersetzt und diskutiert. Dafür werden im IWB Materialien in deutscher Sprache entwickelt und im Unterricht erprobt.
3. Moscheen und islamische Vereine in HamburgIn Deutschland gibt es schätzungsweise 2.500 Moscheevereine. Ca. 100 von diesen sind mit Kuppel und Minarett, so dass sie von außen als Moschee erkennbar sind (Stand: November 2008). Tel.: 040/325067-31 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Moscheevereine in Hamburg
BÜNDNIS DER ISLAMISCHEN GEMEINDEN IN NORDDEUTSCHLAND (HAMBURGER MOSCHEEN)
Centrum-Moschee - Islamische Gemeinde Hamburg - Centrum Moschee e.V. Aya Sofya Moschee -Islamische Gemeinde Wilhelmsburg e.V. Vogelhüttendeich 74, 21107 Hamburg Tel.: 040/7521521 und 040/75839931, Fax: 040/31765814 Eyüb-Sultan-Moschee - Islamische Gemeinde Harburg e.V. Knoopstr. 4, 21073 Hamburg Tel.: 040/772785, Fax: 040/7666394 Islamische Gemeinde in Neuenfelde und Umgebung e.V. Neuenfelder Fährdeich 19, 21129 Hamburg Tel.: 040/7457581, Fax: 040/74527079 Yildiz Camii - Islamische Gemeinde Neugraben/Neuwiedenthal e.V. Cuxhavener Str. 334, 21149 Hamburg Tel.: 040/21997601, Fax: 040/21997602 Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Schnelsen Moschee - Islamische Gemeinde Schnelsen/Eidelstedt e.V. Wiebschenkamp 23, 22523 Hamburg Tel.: 04055505518, Tel.: 040/5714109 (= Fax) Veddel Moschee - Islamische Gemeinde Veddel e.V. und BIG-Irfan e.V. Veddeler Brückenstr. 138, 20539 Hamburg Tel.: 040/783453, Fax: 040/7309195 Yeni-Beyazit-Moschee - Islamische Gemeinde Nobistor e.V. Nobistor 40, 22767 Hamburg Tel.: 040/31791047, Fax: 040/31791049
DITIB (HAMBURGER MOSCHEEN) Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V., AKSA MOSCHEE (DITIB Zentrale) Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V., MEVLANA MOSCHEE. Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V., ALI PASA MOSCHEE Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V., SULTAN AHMET MOSCHEE Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V., MURADIYE MOSCHEE Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V., MEHMET AKIF ERSOY MOSCHEE Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V., KOCATEPE MOSCHEE http://kocatepecami-bergedorf.blogspot.com Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V., OSMANBEY MOSCHEE Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V., EYÜP SULTAN MOSCHEE
VERBAND DER ISLAMISCHEN KULTURZENTREN (VIKZ) VIKZ e.V. Flughafen Terminal 1 VIKZ e.V. Yeni Camii VIKZ e.V. Harburg Camii VIKZ e.V. Billstedt Camii VIKZ e.V. Selimiye Camii VIKZ e.V. Ulu Camii VIKZ e.V. Wilhelmsburg 1 VIKZ e.V. Wilhelmsburg 2
WEITERE HAMBURGER MOSCHEEN (alphabetisch) Al Huda Moschee, Islamisch-Irakische Gemeinschaft Deutschland e.V. Belal-Moschee, Verein Afghanischer Muslime, Belal e.V. El-Iman Moschee Islamischer Verein, El-Iman Moschee e.V. HIRA Islamisches Bildungszentrum Wilhelmsburg e.V. Ibrahim-Khalil-Moschee Islamischer Verein Muhajirin Afghanistan e.V. Indonesisches Islamisches Centrum e.V. Islamic Centre Pakist Tehrik e.V. Islamisch-Afghanischer Verein Steindamm 70, 20099 Hamburg Islamisch-Albanisches Kulturzentrum e.V. Islamisches Kulturzentrum der Bosniaken in Hamburg Islamisches Zentrum Hamburg e.V., Imam Ali Moschee Masjid Ansarul-Deen, African Muslims Association Muhadjirin-Moschee Islamischer Bund e.V. Musalla Moschee Steindamm 62, 20099 Hamburg NUR-Moschee, Arabisch-Deutsche Kultur- u. Völkerverständigung e.V. Pak-Alem Moschee, Alem e.V. Tawba-Moschee, Islamischer Verein Tawba e.V. Kleiner Pulverteich 9 20099 Hamburg Vahdet Moschee, 4. Weitere islamische Vereine in Hamburg (Stand 2009)
Afghanistan Hilfs- und Entwicklungsdienst gemeinnützige GmbH Deutsche Muslim Liga e.V. Studienkreis Islam FADAK e.V. Frauen Ahl-ul-bayt Deutschland e.V. Initiative für Islamische Studien e.V. Institut für Islamische Bildung e.V. Durchschnitt 27 Islamische Akademie Deutschland e.V. Islamische Gemeinschaft in Hamburg e.V. Islamische Hochschulgemeinde e.V. Islamischer Jugendbund e.V. Islamisches Wissenschafts- und Bildungsinstitut Kurdisch-Islamischer Jugendverein Hamburg Libanesische Kulturelle Wohlfahrtsgemeinschaft e.V. Muslimische Frauengemeinschaft e.V. Palästinensiche Vereinigung Hamburgs e.V. Billhorner Deich 126 20539 Hamburg E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Said-i-Nursi Islamisches Bildungszentrum Wilhelmsburg e.V. |
